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Die Natur schenkt uns erstaunliche Heilmittel, wenn wir wissen, wo wir suchen müssen. Ein Tipp zu den gesundheitlichen Vor- teilen des Löwenzahnwurzelverzehrs. Löwenzahn wird oft als Unkraut betrachtet, doch seine Wurzeln sind eine reichhaltige Quelle von Inulin und machen ihn zu einer wertvollen Heilpflanze. Inulin ist ein natürlicher präbiotischer Ballaststoff, der die Bildung von Galle anregt und die Leber- und Nierenfunktion unterstützt, zugleich die Verdauung fördert und Blähungen reduziert. Inulin kann als mildes Abführmittel wirken und bei Verstopfung sowie der Ausscheidung von Stoffwechselabfällen helfen. Daher kann sein Verzehr dazu beitragen, Arthritis, Rheuma und Gicht zu lindern. Die Wurzeln zweijähriger Löwenzahnpflanzen werden in der Regel im Herbst ausgegraben, da sie dann einen höheren Inulingehalt aufweisen. Frische Wurzeln können zu einem Teeaufguss verarbeitet werden. Getrocknete Wurzeln verwendet man am besten für Tee, dreimal täglich zu je 3 - 8 Gramm.Diese Wurzeln können auch als Kaffeeersatz geröstet werden. Um Löwenzahn-„Kaffee“ zuzubereiten, etwa 3 bis 4 Gramm (1 Teelöffel) geröstete Löwenzahnwurzel zusammen mit 240 Millilitern (1 Tasse) Nussmilch in einen kleinen Topf geben. Alles 15 Minuten köcheln lassen, die Mischung abseihen und sie ein bis zwei Minuten lang mixen, bis sie schaumig ist. Dann in eine Tasse gießen, fertig zum Genießen.











